Paragliding
Mehr als 30000 Piloten gibt es in Deutschland, die dieses wunderschöne
Hobby, in schönster Natur, betreiben. Ein Sport für alle, die ihren
Traum vom Fliegen verwirklichen wollen!
In Deutschland wurde das Gleitschirmfliegen 1987 zugelassen, nachdem der
Schweizer Laurant de Kalbermatten den ersten Gleitschirm „ Ailes de
K“ entwickelte. An stundenlange Flüge , wie sie heute möglich
sind , war damals noch nicht zu denken. Es waren echte
„Abgleiter“, die eher für Bergsteiger geeignet waren, um
nach langem Aufstieg schnell und erholsam zurück ins Tal zu segeln.
Heute gibt es zahlreiche Hersteller die Gleitschirme produzieren und einige
unabhängige Prüfstellen, wobei der DHV (Deutsche Hängegleiter
Verband) der bekannteste ist. Der DHV ist auch für die Ausbildung
zuständig. So ist gewährleistet, dass sich nur kompetente Flieger und
sichere Schirme in der Luft aufhalten dürfen.
Gleitschirmfliegen ist ein „Outdoorsport“ in dem man neben dem
Spaß, beeindruckende Naturerlebnisse vermittelt bekommt.
Zwangsläufig ist dieser abhängig von Wettereinflüssen, was man
sonst nur von sehr wenigen Sportarten kennt. Diese Sportart kann man
nicht minutengenau terminieren und oft muss man als Pilot stundenlang auf
günstige Bedingungen am Startplatz warten, um letztendlich dann doch seinen
Gleitschirm wieder einzupacken. Der Pilot, der sich so verhält, zeichnet
sicht dadurch aus, dass er verantwortungsbewusst ist und keine
unnötigen Risiken eingeht.
Bei guten Wetterbedingungen allerdings, steht einem schönen Flug nichts mehr
im Weg!
Außerdem sind Gleitschirme heutzutage in ihrer Entwicklung so ausgereift,
dass sie als sehr sicher bezeichnet werden, zumal es für jeden Piloten
individuelle Schirmtypen gibt, die sich nach dem Leistungstand des Piloten
richten und dementsprechend eingestuft werden.
Fazit: Paragleiten ist nicht gefährlicher als Motorradfahren!
Um Fliegen zu können muss man natürlich einiges lernen und das kann man
nur in einer anerkannten Flugschule. Diesen tollen Sport kann jeder
erlernen, der über eine gewisse Fitness verfügt. Empfehlenswert
ist ein „Schnupperkurs“, den jede gute Flugschule anbietet.
Zuerst beginnt man mit der Grundausbildung. Dort wird einem zunächst
das Fluggerät nähergebracht. Später werden am Übungshang
die ersten Hüpfer gemacht, bevor dann die Höhenflüge
stattfinden. Unter Aufsicht eines Fluglehrers und immer mit Funkverbindung, geht
es dann auf in die Lüfte.
Direkt im Anschluss daran beginnt der zweite Teil der Ausbildung für den
beschränkten Luftfahrerschein (A- Schein). Dort befasst man sich mit
Meteorologie, Technik, Luftrecht. Bis zur Prüfung absolviert man 40
Höhenflüge über 500m.
Dann endlich kann man selbstständig innerhalb des Fluggebietes fliegen! Um
über das Fluggebiet hinaus zu fliegen, benötigt man eine
Zusatzausbildung zum Unbeschränkten Luftfahrerschein (B-Schein).Die
Ausbildung kann man zum Teil auch im Flachland an der Winde (wie beim
Segelfugzeug wird man am Seil hochgezogen) machen. Dabei erwirbt man
außerdem noch die Windenschleppberechtigung.
Solltet ihr all diese Hürden gemeistert haben, so steht euch eine tolle Zeit
bevor, in dem jeder Flug ein unvergessliches Erlebnis wird, man nette Leute
kennen lernt und tolle Reisen unternimmt.
Wir sind ein Club der mit verschiedenen Flugschulen zusammenarbeitet.
Gerne würden wir euch nach erfolgreicher Ausbildung bei uns im Team
begrüßen!